027 Haus Dryade
Basel
Studienauftrag 2026
Im Haus Dryade wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie verschiedene Möglichkeiten zur räumlichen Neuorganisation und Erweiterung des bestehenden Wohnhauses untersucht. Ein Schwerpunkt lag auf der vertikalen Verbindung der Geschosse. Verschiedene Treppenvarianten wurden geprüft, wobei die Treppe nicht nur als Erschliessung, sondern als raumbildendes Element verstanden wird. Durch ihre geschwungene Geometrie entstehen neue Blickbeziehungen und fliessende Übergänge zwischen den Ebenen. Gleichzeitig wurde untersucht, wie der bestehende Dachraum stärker in die Wohnnutzung integriert werden kann. Neue Dach- und Fassadenöffnungen bringen Tageslicht tief in den Grundriss und schaffen gezielte Bezüge zum Aussenraum. Einbauten und klar gesetzte Raumkörper übernehmen Funktionen wie Stauraum, Arbeitsplätze oder Nasszellen und gliedern die offenen Bereiche. Unterschiedliche Material- und Farbvarianten zeigen zudem, wie Holz, Naturstein, keramische Oberflächen und Glasbausteine eingesetzt werden können, um die einzelnen Bereiche zu differenzieren und gleichzeitig ein zusammenhängendes räumliches Konzept zu schaffen.












